| Hotel Flamenco - El Quseir, Tauchbasis - Marina Divers |
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Reisebericht von Roberto Solá Ferrer - Reisezeit: 10. - 17. Mai 2001
Das Hotel Zur Zeit wird vom Hotel aus ein Steg über das Riffdach gebaut. Erst nach Fertigstellung wird ein unbeschwertes Tauchen am Außenriff möglich sein. Da auch kein richtiger Strand (wichtig für die nichttauchenden Gäste) vorhanden ist, werden die Gäste mit dem shuttlebus zum 10 Kilometer entfernten outsight Beach gebracht. Das Essen im Hotel haben wir als sehr reichhaltig und auch schmackhaft empfunden. Das abendliche Büfett wurde täglich nach einem neuen Motto präsentiert (z.B. orientalisch, asiatisch u.s.w.). Die Kellner sind meist sehr jung und teilweise etwas übereifrig. Die Teller und die Bestecke wurden desöfteren schon während des Speiseganges abgeräumt. Fazit: Ordentliches Hotel mit netter Poollandschaft und guter Küche. Leider orientiert sich das Hotel an den Preisen des benachbarten Mövenpick Hotel. Dieses ist jedoch vom Komfort um einiges besser als das Flamenco!
Die Tauchbasis Es wurden aufgrund des noch nicht vollendeten Stegs zumeist "Jeep-Safaris" mit 2-3 recht ordentlichen Busen angeboten. Diese gehen maximal bis zu 60 Km in südliche sowie auch nördliche Richtung. Die von uns betauchten Riffs haben wir als sehr gut empfunden. Neben Turtles, Barakudas, Titandrücker und Napoleonfischen sind eher die kleineren Rotmeerbewohner vorzufinden.
Als ausgesprochen negativ empfanden wir, dass die Kommunikation seitens der Basisleitung nicht gepflegt wird. Nach vollendeter Tauchausfahrt verschwinden die Staffs in ihre Räumlichkeiten. Für Dekobier und Taucherlatein ist kein Platz vorgesehen und scheinbar auch nicht gewünscht. Von Gabriele wurden wir während unseres gesamten Aufenthaltes nicht 1x begrüßt. Nicht mal ein einfaches Hallo entsprang ihren Lippen. Es entstand bei uns der Eindruck, dass wir zwar als zahlende Kunden, nicht aber wirklich als Gäste gesehen wurden (diesen Eindruck teilten auch andere zu der Zeit anwesende Taucher mit uns). Unprofessionell empfanden wir, dass zwei Tauchanfänger (je 12 TG) bei Strömung und schlechter Sicht ohne Dive-Guide ins Wasser gelassen wurden. Die beiden Dive-Guides die die Jeep-Safari begleitet hatten, sind vorsichtshalber gar nicht erst ins Wasser gegangen. Von uns und anderen erfahrenen Tauchern wurde der Tauchgang abgebrochen bzw. erst gar nicht angetreten. Für diesen "Tauchgang" wurde allen beteiligten dennoch 50% der Kosten eines Einzeltauchganges (14 USD) berechnet, obwohl es sich um den "zweiten" angetretenen Tauchgang des Tages handelte. Fazit: Wem das alles nicht abschreckt seinen Tauchurlaub dort zu verbringen, dem möchten wir hier noch folgende Tips auf dem Weg geben:
Von allen Tauchbasen die wir bisher im roten Meer besucht haben, hat diese insgesamt gesehen den unprofessionellsten Eindruck hinterlassen. Dafür waren es insgesamt die teuersten Tauchgänge ( Einzel TG 28 USD, zwei TG am Tag 50 USD. Für Boot zusätzlich 25 USD, Nachttg. 35 USD. Die Preise verstehen sich für einen komplett ausgerüsteten Taucher) die wir im roten Meer bezahlt haben. Eine Kontaktadresse möchten wir aus genannten Gründen nicht bekannt geben. Roberto Solá Ferrer, Claus Zocher und Uwe Pietsch |
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Bitte beachten Sie bei den Reiseberichten die Reisezeit, da sich die Verhältnisse, Hotels, Tauchbasen usw. inzwischen geändert haben können. |






